Das Buch der Bücher

Man muss sich manchmal dran erinnern, was das wohl meistgelesene Buch der Welt ist: Die Bibel.

Das und noch viel mehr christliche Literatur gab es an einem ganz besonderen Bücherort beim Hessentag, dem Stand des CLV.

Ganz anders übrigens, als man etwa denken könnte, waren hier vor allen Dingen sehr junge Menschen am Stand. Der christliche Glaube und das Interesse an entsprechender Literatur seien gerade bei dieser Altersgruppe sehr stark angestiegen, habe ich mir sagen lassen.

 

Das Buch zum Ebbelwoifest

Noch zwei Tage, dann geht’s wieder rund in der Sterzbachstadt.

Schmunzelkrimi

Bald ist es wieder soweit. Das in Langen und Umgebung „weltberühmte“ Ebbelwoifest steht vor der Tür.

44. Ebbelwoifest in Langen:
Freitag, den 23. Juni 2017 bis Montag, den 26. Juni 2017
Veranstalter, jedes Jahr seit 1974:
Verkehrs- und Verschönerungsverein 1877 Langen e.V.

Das fließt das Stöffchen aus dem Vierröhrenbrunnen. Lecker!

Wie schön, dass es auch das Buch zum Fest bereits gibt:

Cover - Der Tote am Vierröhrenbrunnen

Der Tote am Vierröhrenbrunnen beginnt so:

Der Mann, der am Morgen nach dem in Langen und Umgebung >weltberühmten< Ebbelwoifest am Vierröhrenbrunnen saß, machte keinen guten Eindruck. Der Kopf war ihm auf die Brust gesunken, ein Bembel lag umgekippt neben seiner schlaff daliegenden Rechten, die Beine hatte er von sich gestreckt.

Einfach nur zu viel gefeiert? Oder gar Schlimmeres? Das und noch viel mehr erfahren Sie im Schmunzelkrimi aus der Sterzbachstadt.

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Hier wurde ich zum Krimifan!

Ein ganz besonderer Bücherort für mich. Dort wurde ich einst zum Krimifan. Die Buchhandlung Moser in Graz. Foto: Cornelia Härtl

Während der Criminale in der Hauptstadt der Steiermark durfte natürlich ein Abstecher in die Buchhandlung nicht fehlen, in der ich einst während meiner Grazer Zeit zum Krimifan wurde. Es waren die schmalen rororo Bände der Krimiqueen Ruth Rendell, die mich in den Ständern der Buchhandlung Moser in der Herrengasse immer wieder anzogen. Diese Autorin hat mich sofort gepackt. Ob in der Bim, im damals noch existierenden Pammerbad, daheim auf der Couch oder im Garten – ich habe jeden Band förmlich verschlungen und war stundenlang nicht ansprechbar. Seither bin ich dem kriminellen Genre ganz besonders verfallen.

Nun war ich wieder dort, bei Moser. Man ist über die Gasse in ein Barockpalais umgesiedelt. Aus dem damals noch recht kleinen Eckgeschäft ist eine wahnsinnig schöne Buchhandlung über mehrere Etagen geworden, die offensichtlich auch bei den BesucherInnen gut ankommt. Ehrlich gesagt habe ich lange nicht mehr so viele Menschen in einer Buchhandlung gesehen und hatte Mühe, ein Foto zu schießen, auf dem keine Persönlichkeitsrechte verletzt werden.

Es war toll, mal wieder dort zu sein. Auch heute noch ein ganz besonderer Bücherort für mich!

Mit Ruth Rendell fing das kriminelle Lesen bei mir an. Foto: Cornelia Härtl

Graz im Zeichen der Criminale

Ein ganz besonderer Ort für Bücher, AutorInnen und Krimifans war vom 2. – 7. Mai die Hauptstadt der Steiermark.

Hier traf man sich bei der alljährlichen Criminale zu Workshops, zum Fachsimpeln, zu Diskussionsrunden, zu Lesungen, Führungen und mehr rund um das Thema (Krimis) schreiben, veröffentlichen und womöglich noch mordsmäßig gut davon leben zu können 😉

Dazwischen und danach saß man auf einen Spritzer (eine in Österreich beliebte, sehr tief gespritzte und herrlich erfrischende Schorle) an der Bar, erkundete die Stadt, ging ins Caféhaus und traf an jeder Ecke auf prominente, bekannte und neue Gesichter.

Auch als noch-nicht-Mitglied  beim Syndikat fand ich es rundum „klass“. Besonders gefiel mir die unkomplizierte, fast schon familiäre Atmosphäre und die große Professionalität der Veranstaltungen, die ich besucht habe.

Graz im Zeichen der Criminale 2017. Hier bei der Buchhandlung Moser. Foto: Cornelia Härtl

Wie jedes Jahr wurde alles aufgerufen und herzlich organisiert vom Syndikat, der Vereinigung der deutschsprachigen KrimiautorInnen.

Und nächstes Jahr? 2018 heißt es: Alle nach Halle.

Wonnemonat für Autorinnen

Der Mai 2017 ist Autorinnenzeit.

Das verkündet ausgerechnet ein Mann. Der Autor Sven Hensel hat den Wonnemonat dafür ausgerufen, Autorinnen zu unterstützen.

Die Mörderischen Schwestern jedenfalls schließen sich da an.

Was kann man und frau tun?

Natürlich gleich mal Bücher einer Autorin kaufen, verschenken, besprechen, verfilmen.

Beispielsweise oder ….

Sven Hensel schlägt vor, den Mai im Zeichen der Autorinnen zu begehen und den ganzen Monat auf allen Kanälen Autorinnen zu benennen, zu rezensieren, zu fördern. Darüber zu reden, schreiben, twittern, bloggen was das Zeug hält.

Wie und was genau, dafür hat Sven Hensel eine Autorinnen-Tabelle mit Anregungen entwickelt.

So, und jetzt los. Unterstützt eure Autorinnen.

Ich fang gleich mal an mit dem Buch, das ich selbst gerade heute aus dem Bücherschrank gezogen habe.

Eine raffinierte Intrigengeschichte, die hinter die Fassade des Literaturbetriebs blickt.