Abgabesatz Künstlersozialabgabe wurde für 2017 gesenkt

In 2017 sank der Abgabesatz laut Künstlersozialabgabe  von 5,2 auf 4,8 Prozent.

Das ist wichtig für Abgabepflichtige, also auch diejenigen, die beispielsweise als Selfpublisher künstlerische Aufträge im Sinne der Künstlersozialkasse (KSK) vergeben. Sei es an Lektor*innen, Covergestalter*innen, ggf. auch an Webdesigner*innen etc. Melde- und abgabepflichtig sind dabei Leistungen, die die Geringfügigkeitsgrenze von 450,00 Euro pro Jahr überschreiten. Ob der Leistende selbst über die KSK versichert ist, spielt keine Rolle.

Für alle, die sich jetzt fragen, was das überhaupt ist: Selbstständige Publizisten und Künster fast aller Art, also auch Autor*innen,  können sich unter bestimmten Voraussetzungen über die Künstlersozialversicherung bei der KSK versichern und damit dafür sorgen, dass einen ähnlichen Schutz in der gesetzlichen Sozialversicherung genießen wie Arbeitnehmer. Sie tragen dabei 50% der Abgaben, die andere Beitragshälfte wird durch einen Bundeszuschuss und die – eben oben erwähnte –  Künstlersozialabgabe der Unternehmen, die künstlerische und publizistische Leistungen verwerten, finanziert.

Mehr zur KSK gibt es beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und der KSK direkt.

Lesen in Ceylons Kolonialzeitflair

Von außen eher unscheinbar. Galle Fort Library. Foto: Cornelia Härtl

Einen ganz besonderen Bücherort habe ich kürzlich auf Sri Lanka entdeckt.

In Galle Fort, der Stadt, die gerne als letztes sri-lankisches Original betitelt wird, weil man dort noch sehr klar die Einflüsse der Kolonialzeit sehen kann, befindet sich die älteste Bibliothek Sri Lankas.

Lesen im Kolonialzeitflair. Foto: Cornelia Härtl

Gegründet 1832, restauriert in 2006, beherbergt die Library seltene und alte Bücher, beispielsweise das 1803 erschienene „An Account of the Island of Ceylon“, verfasst von Robert Percival.

Bibliothek in Galle Fort. Foto: K.B./privat

Für die Mitglieder des Bibliotheksvereins ist der Eintritt kostenlos. Alle anderen bezahlen 500 Rupies. Und können dann das Flair (diese Regale! Dieser Bücherduft!) geniessen und ein bisschen schmökern.

 

 

Bücherduft aus alten Holzregalen. Foto: Cornelia Härtl

 

 

Ach ja, und da war da noch …

Bibliothek Fort Galle – Foto K.B./privat

Was für ein Horror! Anthologie „Schrecken der Vergangenheit“ erscheint demnächst

Schrecken der Vergangenheit. Verlag p.machinery

Patrick Schön (Hg): Schrecken der Vergangenheit,
Verlag p. machinery, 9.90 €, ISBN 978 3 95765 080 1

 

Das Gute stirbt niemals aus.

Fünfzehn Autoren zelebrieren den klassischen Horror, das Dunkle, das Böse, die Monster, die wir alle seit Menschengedenken lieben. Und auch für den Liebhaber des exotischen Grusels ist gesorgt. Aus der tiefsten Vergangenheit greift der Schrecken nach uns, nach unseren Nerven und unserer Gänsehaut

Die Anthologie erscheint im Februar 2017.

Mit dabei: Meine Kurzgeschichte „Der dunkle Handel“

Nach-Lese: „Der Tote am Vierröhrenbrunnen“

Noch eine Nach-Lese, dieses Mal mit heiterer Lektüre im Gepäck 🙂

Schmunzelkrimi

lesung-wdw

Gleich geht’s los … Lesung „Der Tote am Vierröhrenbrunnen“ vergangene Woche im proppenvollen „Welt der Weine“in Langen.

Schön war’s !

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Nach-Lese: Finstere Geschäfte auf der Polizeidienststelle

Hier geht es zu einem sehr schönen Artikel im „Main-Echo“ zu meiner Lesung  im Rahmen des Jazz & Crime Festivals in Aschaffenburg vergangene Woche
Spannend auch für mich, weil ich im Ambiente einer Polizeidienststelle bisher nicht gelesen habe. Dazu noch eingehüllt in wunderbare Jazzklänge, bei aufmerksamen Gastgebern, perfekten Organisatoren und einem freundlichen Publikum. Schön war’s.

Arbeitsstipendium der Mörderischen Schwestern

Die Mörderischen Schwestern vergeben auch für 2017 wieder ein Arbeitsstipendium für von Frauen verfasste Spannungsliteratur.

Die Bewerbungsfrist läuft bis 15. März 2017. Eine Mitgliedschaft bei den „Mörderischen“ ist übrigens nicht Voraussetzung.
(Ich kann sie aber aus Erfahrung  heraus allen Krimiautorinnen empfehlen.)

Viel Glück wünsche ich allen, die es wagen 🙂