Autorin bei der Arbeit

Schreiben - manchmal harte Arbeit

Schreiben – manchmal harte Arbeit

Dass Schreiben manchmal harte Arbeit ist, liegt heute nicht mehr am Schreibgerät. Zu der Zeit, als ich das Maschinenschreiben lernte – ich gehöre zu denjenigen, die noch 10-Finger-Blind gelernt haben, das sitzt heute noch -, war Schreiben manchmal auch im körperlichen Sinne ziemlich harte Arbeit.
Die erste Maschine, die ich kennenlernte, gehörte meiner Mutter und war damals schon recht alt. Sie konnte damit tippen wie eine Weltmeisterin, obwohl jeder Anschlag so schwer war, dass die Maschine durchaus auch als Fitnessgerät durchgegangen wäre. Am Ende jeder Zeile betätigte man den Hebel – Ping – und wusste mal wieder, was man getan hatte.
Ich selbst habe jahrelang auf einer Reiseschreibmaschine geschrieben. Himmel, wie hackte man auch da auf die Tasten und wehe, man verschrieb sich! Tipp-Ex war mein bester Freund, jedenfalls am Schreibtisch 🙂 Das Teil hat einige Umzüge mitgemacht, irgendwann ging mir dann aber das Farbband aus 😉

Später kamen Typenrad- und Kugelkopfmaschine. Der erste Computer – ein Monstrum, der darüberhinaus das ganze Büro heizte, sodass man nur bei offenem Fenster arbeiten konnte. Und heute? Leichte Anschläge, ernonomisch geformte Tastaturen, jeder Tippfehler kann sofort korrigiert werden. Jede Geschichte X-mal überarbeitet. Schneller geht es, und leichter. Aber das Geräusch – tipp-tapp-ping – vermisse ich manchmal. Und, na ja, Schreiben ist immer noch harte Arbeit, aber im anderen Sinn.

Frohes Schaffen euch allen da draußen!

 

 

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