Lena trifft eine alte Freundin

Lena Borowski ist unterwegs, um ein Geburtstagsgeschenk zu kaufen. Sie trifft dabei eine ehemalige Studienfreundin. Die wird ihr bald einen entscheidenden Tipp geben können.

„In Offenbach angekommen, stellte Lena ihr Auto in einem Parkhaus in der Ziegelstraße ab. Sie ging von dort aus das Salzgässchen hinauf in Richtung Wilhelmsplatz.“

Das Salzgässchen in Offenbach

Das Salzgässchen in Offenbach. Foto: Cornelia Härtl

 

„In der Kaffeerösterei Laier kaufte sie japanischen Grüntee, Tamaes bevorzugte Sorte, und frisch gerösteten Kaffee mit leichtem Haselnussaroma.

Vorbei an einem Pulk asiatischer Touristen, die kichernd die kleine Skulptur des „Streichholz-Karlchen“ fotografierten …

Das Streichholz-Karlchen am Marktplatz in Offenbach. Foto: Cornelia Härtl

Das Streichholz-Karlchen am Marktplatz in Offenbach. Foto: Cornelia Härtl

 

… ging sie in den Buchladen am Markt an der Ecke schräg gegenüber.“

Buchladen am Markt, Offenbach. Foto: Cornelia Härtl

Buchladen am Markt, Offenbach. Foto: Cornelia Härtl

 

„Als sie das Buch an der Kasse in Geschenkpapier einwickeln ließ, sprach sie jemand von der Seite an.“

„Böse Spiele“

„Böse Spiele“ war leider bei meinem Besuch dort in dem Buchladen nicht vorrätig.

Man bekommt es aber bei Thalia am Aliceplatz!

"Böse Spiele" bei Thalia in Offenbach. Foto: Cornelia Härtl

„Böse Spiele“, gesehen bei Thalia in Offenbach. Foto: Cornelia Härtl

 

 

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Ein folgenreiches Abendessen in der Maaschanz

In der Fotogalerie zu Böse Spiele stelle ich einige der Handlungsorte in Bildern vor.

Der Besitzer des „Kinky Club“, Gerd Rohloff, den Lena bei ihrer Suche nach Sabrina kennenlernt, bringt die toughe Lesbe ganz schön durcheinander. Kann das sein? Ein Mann? Dazu noch einer, der etwas undurchsichtig ist und im Rotlichtviertel Geschäfte macht? Das Abendessen mit ihm in einem französischen Restaurant endet jedenfalls mit höchst erstaunlichen Erkenntnissen für unsere Heldin.

„Lena war klar, dass dieses Abendessen eine Veränderung ihrer Beziehung zueinander markierte. Doch näher darüber nachdenken wollte sie nicht, der Tag hatte ihr bereits mehr an Kraft abgerungen, als sie glaubte, aushalten zu können.“

„Böse Spiele“

 

Restaurant Maaschanz in Frankfurt-Sachsenhausen

Restaurant Maaschanz in Frankfurt-Sachsenhausen Foto: Cornelia Härtl

Lena und Tamae hotten im Orange Peel ab

Lena trifft sich mit Tamae im  Club Orange Peel in Frankfurt zum Tanzen. Bei einem „Ladies Only“-Abend hotten die beiden gehörig ab. Tamae wird dabei eine folgenreiche  Entdeckung machen …

Orange Peel Frankfurt - Eingang. Foto: Mit freundlicher Genehmigung vom Orange Peel

Orange Peel Frankfurt – Eingang. Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Orange Peel

 

„Lena tauchte ein in die Menge der Flaneure und Nachtschwärmer, die sie zum Orange Peel trugen. (…) Zwei Stunden später drehte die DJane den Lärmpegel höher. Schwarze, groovige R&B-Rhythmen bewegten die Frauen auf der Tanzfläche. Völlig losgelöst ließ Lena ihren Körper einfach den Klängen folgen.“

„Als Tamae ins Orange Peel kam, tanzte Lena bereits. Ein paar Frauen, die sie flüchtig kannte, winkten ihr von ihrem Tisch am Rand der Tanzfläche aus zu.“

„Böse Spiele“

 

 

Orange Peel Frankfurt, Blick auf die Bühne. Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Orange Peel

Orange Peel Frankfurt, Blick auf die Bühne.
Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Orange Peel

Das Spessartviertel in Dietzenbach

In der Fotogalerie zu Böse Spiele stelle ich einige der Handlungsorte in Bildern vor.

Das Spessartviertel in Dietzenbach: Hierhin wird das (fiktive) Querschnittsteam im Roman versetzt. Ämterübergreifende Arbeit, direkt dort, wo sie am meisten gebraucht wird. Auch die Sozialarbeiterin Lena Borowski wird fortan dort arbeiten.

 

„Personal verschiedener Ämter sollte im größten sozialen Brennpunkt der Stadt, im Spessartviertel, ein Team bilden. Circa dreitausend Menschen der unterschiedlichsten Nationalitäten lebten dort in fünf Hochhausblocks. Mit vereinten Kräften bemühten sich die Stadt Dietzenbach, der zuständige Landkreis Offenbach und engagierte Bürger seit vielen Jahren, den Ruf des Viertels und das Zusammenleben der Bewohner zu verbessern.“

„Böse Spiele“

 

 

Ein Haus im Spessartviertel in Dietzenbach. Foto: Cornelia Härtl

Ein Haus im Spessartviertel in Dietzenbach. Foto: Cornelia Härtl

Eines der Hochhäuser. Hier leben viele von Lena Borowskis Klienten. Foto: Cornelia Härtl

Eines der Hochhäuser. Hier leben viele von Lena Borowskis Klienten.
Foto: Cornelia Härtl

Der Spielplatz von Samantha

 In der Fotogalerie zu Böse Spiele stelle ich einige der Handlungsorte mit Bildern vor.

Die kleine Samantha wird von ihrer Mutter vernachlässigt. Oft spielt sie, ganz alleine, auf einem Spielplatz zwischen den Hochhäusern.

„Samantha fror. Ihr graute davor, den ganzen Nachmittag über draußen herumlaufen zu müssen. Es war so schrecklich kalt, und sie fühlte sich schon den ganzen Morgen über elend und schwindelig.“

„Böse Spiele“

Ein Spielplatz im Spessartiviertel in Dietzenbach. Foto: Cornelia Härtl

Ein Spielplatz im Spessartiviertel in Dietzenbach. Foto: Cornelia Härtl

Die Altstadt von Dietzenbach

In der Fotogalerie zu Böse Spiele stelle ich einige der Handlungsorte  mit Bildern vor.

Ein wesentlicher Teil des Romans spielt in der Kreisstadt Dietzenbach.

„Dietzenbach war im Grunde eine schöne Kleinstadt, mitten im Landkreis gelegen. In der Altstadt standen hübsche Fachwerkhäuser, es gab gute Einkaufsmöglichkeiten und mehrere ruhige und gutbürgerliche Wohnviertel.“

„Böse Spiele“

Ein Fachwerkhaus in der Altstadt von Dietzenbach. Foto: Cornelia Härtl

Ein Fachwerkhaus in der Altstadt von Dietzenbach. Foto: Cornelia Härtl

Eine Buchhandlung in Dietzenbach. Foto: Cornelia Härtl

Eine Buchhandlung in Dietzenbach. Foto: Cornelia Härtl

Der "Ausscheller" in der Dietzenbacher Altstadt. Foto: Cornelia Härtl

Der „Ausscheller“ in der Dietzenbacher Altstadt.
Foto: Cornelia Härtl

Lena Borowskis Arbeitsplatz

 In der Fotogalerie zu Böse Spiele stelle ich einige der Handlungsorte mit Bildern vor.

Lena Borowski, die Hauptfigur aus „Böse Spiele“, arbeitet beim Landkreis Offenbach.  Der umfasst 13 Städte und Gemeinden.

Die Verwaltung hat ihren Sitz 2002 nach Dietzenbach verlagert. Die Stadt kann sich daher „Kreisstadt“ nennen.

Lena ist im Jugendamt eingesetzt. Das heißt inzwischen nicht mehr so. Für das Buch habe ich diese Bezeichnung dennoch gewählt, denn damit kann jeder Leser, jede Leserin, etwas anfangen.

„Als sie eine halbe Stunde später ihr nüchternes Büro an ihrem Arbeitsplatz, dem schmucklosen, grauen Bau der Kreisverwaltung in Dietzenbach erreicht hatte, hatte sie es gerade mal wieder ganz knapp geschafft.“

„Böse Spiele“

 

Der Eingang zum Kreishaus in Dietzenbach. Foto: Cornelia Härtl

Der Eingang zum Kreishaus in Dietzenbach. Foto: Cornelia Härtl

Landkreis Offenbach: Die Kreisverwaltung in Dietzenbach. Foto. Cornelia Härtl

Landkreis Offenbach: Die Kreisverwaltung in Dietzenbach. Foto. Cornelia Härtl

 

 

Text und Fotos: Cornelia Härtl